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Praxis Info
Hinweise für Privatversicherte und Beihilfeberechtigte

Praxis Info

Unser Anliegen ist es, Sie in unserer Praxis mit der nötigen Achtsamkeit therapeutisch zu unterstützen und zu begleiten. Damit in einer Praxis alles funktioniert und jeder Patient die ihm zustehende Aufmerksamkeit bekommt, haben sich in den vergangenen Jahren einige „Spielregeln“ bewährt. Mit dieser Info-Seite möchten wir Sie über diese informieren. So wird Ihre Behandlung optimal verlaufen.

1. Erste Behandlung

Kommen Sie bitte zur ersten Behandlung ca. 20 Minuten früher, damit wir an der Rezeption mit Ihnen alle organisatorischen Angelegenheiten in Ruhe erledigen können.

Folgende Punkte werden dabei behandelt:

•Begleichen der Rezeptgebühr
•Besprechung des Terminplans
•Eventuell Besprechung und Unterschreiben der Honorarvereinbarung (gilt nur für Privatpatienten und Selbstzahler)
•Durchlesen des Informationsmaterials
•Ausfüllen des Anamnesebogens.

In der ersten Behandlung untersucht Sie der Therapeut und bespricht mit Ihnen die Ziele der Therapie. Dabei erläutert er Ihnen ausführlich, was wir für Sie tun können. Vor allem aber bespricht er mit Ihnen, was Sie für sich selbst tun könnten – und was Sie unterlassen sollten, um den Heilungsprozess optimal zu unterstützen. Denn es sind vor allem Ihre eigenen Ressourcen, die Ihnen helfen, die aktuelle Gesundheitskrise zu bewältigen.

Wenn es aus therapeutischer Sicht sinnvoll erscheint, Sie so schnell wie möglich wieder in den Arbeitsprozess oder Sport einzugliedern, klären wir Sie auch über unterstützende Therapien auf.

Bitte – bringen Sie zu jedem Termin ein großes Handtuch und die Terminvereinbarungen mit.

2. Behandlungszeiten

Behandlungszeiten für Physiotherapie, Krankengymnastik und Manuelle Therapie werden von den Kassen für 15 Minuten vergütet. Wir halten dies aus therapeutischer Sicht für nicht vertretbar. Deshalb haben wir uns entschlossen, für jede dieser Behandlungen ein Zeitfenster von 20 Minuten einzuräumen, ohne dies extra zu berechnen.

3. Behandlung ohne ärztliche Verordnung

Als Patient in einer gesetzlichen Krankenkasse sind Sie häufig der Situation ausgesetzt, dass die Höchstgrenze für die verordneten Heilmittel ausgeschöpft ist. Der Arzt kann in solchen Situationen aufgrund von Budgets und Richtgrößen keine weitere Verordnung ausstellen.

Damit Sie Ihre begonnene Therapie dennoch fortsetzen können, besteht die Möglichkeit sich auch als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse auf eigenen Wunsch in unserer Praxis behandeln zu lassen.

Wir erläutern Ihnen gerne, welche verschiedenen Möglichkeiten bestehen, die von Ihnen gewünschte Therapie fortzusetzen – und welche Kosten dafür anfallen.

4. Verspätung bei Terminen

Selbstverständlich kann es vorkommen, dass man zu spät aus dem Büro kommt, alle Ampeln auf Rot stehen und zu allem Unglück die Straße auch noch fünf Minuten von einem Müllauto blockiert wird. Dafür haben wir Verständnis.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Behandlungszeit wie vorgesehen endet. Wir können die Zeit, die Sie sich verspäten, nicht an die Behandlungszeit anhängen, da die anderen Patienten nach Ihnen – zurecht – einen pünktlichen Therapiebeginn erwarten.

Selbstverständlich bemühen auch wir uns, die Uhr stets im Blick zu haben. Sollte bei uns einmal eine Verspätung von ein paar Minuten eintreten, geht das natürlich nicht zu Ihren Lasten.

5. Termine nicht wahrnehmen können

Ihr Kind ist erkrankt? Sie bekommen Besuch aus dem Ausland? Es gibt immer Gründe, weshalb Sie einmal zu einem vereinbarten Termin nicht in die Praxis kommen können. Auch das können wir verstehen. Wir bitten Sie dann lediglich, den Termin bis spätestens 24 Stunden vor der Behandlung telefonisch abzusagen.

Bitte haben Sie Ihrerseits Verständnis dafür, dass wir Ihnen diesen Termin andernfalls mit dem zurzeit gültigen Kassensatz in Rechnung stellen müssen. Davon machen wir – schon aus Fairness den anderen Patienten gegenüber – keine Ausnahme.

Für den Termin, der Ihnen entgangen ist, erhalten Sie selbstverständlich einen Ersatztermin.

6. Hausaufgabenprogramm

Wenn notwendig, wird ihr Therapeut das für Sie passende Hausaufgabenprogramm zusammenstellen. Dafür können Sie Ihre Digitalkamera oder auch Ihr Smartphone mit in die Behandlung nehmen und wir fotografieren Sie beim Üben. Damit haben Sie immer Ihre individuellen und aktuellen Übungen dabei. Diese Übungen sind notwendig, damit Sie schnell wieder gesund werden. Allerdings helfen sie nur, wenn Sie gemacht werden. Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Zusätzlich dazu bieten wir Ihnen die Möglichkeit Übungen die Sie aus der Therapie kennen, jederzeit im Internet nachzuschauen.

Besuchen Sie dafür unser Übungsportal Premium.Physio oder den entsprechenden Kanal bei YouTube.

Hinweise für Privatversicherte und Beihilfeberechtigte

Eine amtliche Gebührentabelle für physiotherapeutische Leistungen gibt es in Deutschland nicht. Jeder Therapeut hat eigene Preise, die sich bestenfalls am ortsüblichen zu orientieren haben.

Wir berechnen Ihnen grundsätzlich den Preis, der in der Honorarvereinbarung mit Ihnen vereinbart und von Ihnen unterschrieben wurde.

Der zwischen Ihnen als Privatpatient / Beihilfeberechtigter und Ihrem Versicherer ausgemachte Vertrag, insbesondere die Ihnen darin zugesicherten Erstattungen sind für das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen als Patient und uns als Praxis ohne Bedeutung.

Nutzen Sie VOR Behandlungsbeginn die Möglichkeit und informieren sich bei Ihrem Versicherer, ob die ärztlich verordneten Leistungen und dafür bei uns entstehenden Kosten der Behandlung und in welcher Höhe erstattet werden. Es ist durchaus möglich, dass Ihre Versicherung nur einen Teil der Kosten übernimmt.

Mitunter stellen Privatversicherte erst beim Besuch einer Physiotherapie fest, dass sie unzureichend versichert sind. Sensationell „günstige“ Tarife haben u.U. auch sensationell ungünstige – sogenannte – „Erstattungshöchstsätze“ zur Folge.

Leider wurden die Beihilfesätze seit Anfang der 1990 Jahre förmlich eingefroren. Aus diesem Grunde sind sie heute auch nicht mehr in vollem Umfang kostendeckend. Außerdem haben Beihilfevorschriften keine Relevanz für den Vergütungsvertrag zwischen dem Versicherten und uns als Heilmittelerbringer. Sie sind lediglich eine Verwaltungsvorschrift zwischen Dienstherrn, Beamten und anderen Versorgungsempfängern. Das Bundesministerium des Inneren weist in seiner Pressemitteilung vom 07. Februar 2004 ausdrücklich darauf hin, dass die beihilfefähigen Höchstbeträge für Heilmittel nicht kostendeckend sind und dass aus Sicht des Dienstherrn eine Eigenbeteiligung für die Versicherten unumgänglich ist. In diesem Zusammenhang sollten sich Beihilfeberechtigte auch mit dem Thema Beihilfergänzungstarif beschäftigen.

Hier finden Sie Antworten auf viele Ihre Fragen:  http://www.privatpreise.de/startseite.html